Der Darm. Ein Erfahrungsbericht

Was dir keiner über deinen Darm Erzählt.

 

 

Viel Gewicht auf der Waage.

Dicke Arme.

Essen was ich wollte und wann ich auch immer wollte und eine nie Endende Müdigkeit. 

Das war mein Ding, dachte ich jedenfalls!

Nun, im Jungen alter fing ich an zu trainieren. Muskelaufbau versteht sich, man muss ja groß und Stark aussehen! Also stämmte ich regelmäßig Gewichte vor mich her und aß jede menge Zeug um den sogennaten Wachstum zu unterstützen. Von allem viel war das Motto. Manchmal aß ich trotz Völlegefühl einfach weiter. An diesem Punkt hatte ich schon Solide 30 kg mehr auf den Rippen. So stolz wie man nur sein kann dachte ich mir: "Da geht noch was!". Also ging ich weiter und versuchte noch mehr Nahrung zu mir zu nehmen. Egal wo, egal wann, egal wie viel. Es musste immer irgendetwas dabei sein um die Kette nicht zu unterbrechen. Richtig kauen? Fehlanzeige! Drei mal kauen und ab dafür. Hauptsache gegessen!

Einige Mahlzeiten später fing das ganze aber an sich komisch an zu fühlen. Doch damals war das selbstverständlich für mich. Mehr Training, mehr Essen, mehr von mehr! Ein dicker Blähbauch, ein müder Gesichtsausdruck, die Motivation im Keller (außer für das Training natürlich) und eine graue bis bleiche Gesichtsfarbe, jeden Tag für mehrere Monate. Es ging trotzdem weiter auch wenn es manchmal doch unangenehm für mich war. Damals war ich gerade mal 18 bzw. 19 Jahre jung und machte mir nicht wirklich Gedanken darüber dass das ganze Essen, Training etc. Auswirkungen auf meinen Magen,- Darmtrakt haben könnte, geschweige denn auf andere Bereiche meines Körpers. Ein paar Erkältungen, hin und wieder Kopfschmerzen (meist auf das Wetter geschoben) waren zur damaligen Zeit Standard. 

Durch einen Schicksalsschlag verlor ich an Gewicht und konnte nun sehen wie viel besser es mir doch gehen kann wenn ich nur ein bisschen darauf achte was rein kommt und vorallem was raus geht. Durch Seminare und das ein oder andere Buch wusste ich nun durch was ich mich so oft so sehr unwohl gefühlt hatte. Ein Florastatustest bei mir selbst zeigte mir dann auf das nicht alles Gold ist was glänzt.

Wo kam das ganze also her?

Ein paar Jahre später, jetzt wo ich diesen Text schreibe, kann ich sagen das alles was ich in der Zeit gegessen hatte und vorallem wie ich es gegessen hatte, mit unter dafür verantwortlich war, dass ich oben genannte Symptome zu spühren bekam. Dein Darm ist nämlich ein kleines (großes!) sensibelchen wenn es um Essen und vorallem Verwerten geht. 

Das einfachste was du schonmal machen kannst ist: Kau dein essen Richtig! Bis zu 30 mal! kein Scherz. Die Verdauung beginnt schon im Mund, das solttest du dir merken. Das Verwerten in deinem Darm ist schon etwas komplexer auf das ich in diesem Text nicht genauer eingehen werde. Die Frage ist also: "Wie behandelt man seinen Darm so, dass es ihm auch gefällt?" An der Stelle kannst du dir schonmal notieren, ohne Ist-kein Soll! Das heißt ohne zu wissen wie es aktuell bei dir und in deinem Darm aussieht gibt es kein klaren Ausgangspunkt an dem wir uns orientieren können um den aktuellen Zustand zu verbessern. An der Stelle empfehle ich jedem meiner kunden einen Florastatustest. Das ist ein test an dem mittels einer Stuhlprobe festgestellt wird wie deine Darmflora aussieht, wie sie arbeitet, was sie vielleicht zu viel macht oder was sie vielleicht überhaupt nicht macht oder machen sollte. Auch schon das kleinste Leck kann dramatische folgen nach sie ziehen. Durch ein solches Leck kann auch deine geliebte Diät unwirksam werden da du eventuell deine Nährstoffe nicht richtig aufnehmen kannst. Natürlich hängen noch andere Faktoren davon ab wie gut oder wie schlecht eine Diät funktioniert, aber dazu ein anderes mal. Meine Empfehlung daher: Mach einen Florastatustest! Das mit Abstand einfachste und vorallem günstigste was du machen kannst um für deinen Darm Verantwortung zu übernehemen.

Falls du Fragen hast oder mit mir deinen Darm auf vordermann bringen möchtest, helfe ich dir gerne dabei.

Vielen dank für's lesen und bis bald!

Sandro